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Tarifvertrag igm zwischenzeugnis

Musterbescheinigung der Beschäftigung (dok. Der Antrag auf eine Beschäftigungsbescheinigung kann mündlich gestellt werden. Sie können den Antrag auch schriftlich, z.B. per E-Mail, einreichen, damit Sie bei Bedarf überprüfen können, ob Sie eine Arbeitsbescheinigung angefordert haben. Für das Absenden einer schriftlichen Anfrage können Sie das Formular verwenden: Dokumentanfrage vom Arbeitgeber (Dok. Die Vom Arbeitnehmer im Rahmen des Arbeitsverhältnisses ausgeübten Aufgaben müssen immer in das Zertifikat aufgenommen werden. Diese Arbeitspflichten können so beschrieben werden, wie sie im Arbeitsvertrag genannt werden. Hat der Arbeitnehmer andere als die im Arbeitsvertrag vereinbarten Aufgaben in erheblichem Umfang ausgeübt, so sind diese auch in die Beschäftigungsbescheinigung einzutragen. Die Arbeitsschutzbehörden können vom Arbeitgeber verlangen, dass er eine Beschäftigungsbescheinigung ausstellt, wenn ihm eine bedingte Geldbuße droht. Innerhalb von fünf Jahren nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist eine Beschäftigungsbescheinigung mit Erfahrung samt Zeugnis zu verlangen. Enthält die Beschäftigungsbescheinigung jedoch falsche oder rechtswidrige Informationen (z. B. über Krankheitsurlaub oder Familienurlaub) oder enthält sie den Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder ein Zeugnis, obwohl Sie keines dieser Beiden verlangt haben, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine neue Beschäftigungsbescheinigung mit diesen Fehlern vorzulegen.

Beantragt der Arbeitnehmer eine Bewertung seiner beruflichen Fähigkeiten und seines Verhaltens, so ist er nicht berechtigt, eine Beschäftigungsbescheinigung mit einem anderen Inhalt zu verlangen, auch wenn er mit der Bewertung nicht einverstanden ist. Der Arbeitgeber kann jedoch für Schäden haftbar gemacht werden, wenn eine falsche Bewertung dem Mitarbeiter Schaden zufügt. Die Arbeitgeber sollten sich bemühen, jedem ehemaligen Arbeitnehmer, der eine Arbeitszeugnisse anfordert, auch dann eine Beschäftigungsbescheinigung zu erteilen, wenn seit dem Ende ihrer Beschäftigung mehr als zehn Jahre vergangen sind, es sei denn, dies wäre unangemessen unbequem. Eine Beschäftigungsbescheinigung ist unverzüglich auszustellen. Das Zertifikat muss je nach Anforderung des Mitarbeiters in kurz- oder erweiterter Form ausgestellt werden. Das Zertifikat muss unverzüglich ausgestellt werden; Es wird empfohlen, sie innerhalb einer Woche nach der Anforderung des Mitarbeiters zu liefern. Die Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, jedem Arbeitnehmer, der innerhalb von zehn Jahren nach Beendigung seiner Beschäftigung eine Arbeitsbescheinigung verlangt, eine Beschäftigungsbescheinigung zu erteilen. Aus diesem Grund müssen die Arbeitgeber über die Dauer der Beschäftigung und die Stellenbeschreibungen ehemaliger Arbeitnehmer für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren Aufzeichnungen führen. Der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss in einer Weise angegeben werden, die an sich keine Bewertung des Arbeitnehmers beinhaltet.

Wurde das Arbeitsverhältnis aus Gründen des Arbeitnehmers gekündigt, so darf der Arbeitgeber diese Gründe in der Beschäftigungsbescheinigung nicht aufschlüsseln oder beschreiben. Der Arbeitnehmer kann eine kurze oder erweiterte Beschäftigungsbescheinigung anfordern. Der Arbeitgeber darf den Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder eine Bewertung der beruflichen Fähigkeiten des Arbeitnehmers und das Verhalten auf der Beschäftigungsbescheinigung nicht von sich aus eingeben. Vor dem Schreiben der Arbeitsbescheinigung sollte der Arbeitgeber den Arbeitnehmer fragen, was er auf dem Zeugnis eingetragen haben möchte. Wenn Sie eine Beschäftigungsbescheinigung gemäß Ihrer Anfrage erhalten haben, einschließlich eines Zeugnisses, und Sie mit der Bewertung unzufrieden sind, haben Sie keinen Anspruch auf ein neues Zertifikat ohne das Zeugnis. Der Arbeitnehmer kann wählen, ob er sowohl den Kündigungsgrund als auch das Zeugnis oder nur einen von ihnen in die erweiterte Beschäftigungsbescheinigung aufnehmen möchte. Eine Bewertung der beruflichen Fähigkeiten und des Verhaltens des Arbeitnehmers darf nur auf Antrag des Arbeitnehmers in das Beschäftigungszeugnis eingetragen werden. Der Arbeitgeber darf nichts in die Beschäftigungsbescheinigung schreiben, die dazu bestimmt ist, andere Informationen über den Arbeitnehmer zu übermitteln, als dies ausdrücklich angegeben ist. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen trotz Ihrer Anfrage keine Beschäftigungsbescheinigung ausstellt, können Sie sich an die Arbeitsschutzbehörden in Ihrer Region wenden.